Seit 1. April rückte der Notarzthubschrauber C18 mehr als 100-mal aus. So konnte vielen Nordburgenländern das Leben gerettet werden.
Für den Christophorus 18, der seit 1. April von Wiener Neustadt aus das Nordburgenland anfliegt, stehen vier Piloten, neun Flugretter und 25 Notärzte in Bereitschaft. Mehr als drei Einsätze pro Tag haben die Crews der ÖAMTC-Flugrettung im April hinter sich gebracht. „Die Bilanz nach nur einem Monat ist beeindruckend“, sagt Landeshauptmann Hans Peter Doskozil. „Das beweist, dass die Stationierung eines Notarzthubschraubers für das Nordburgenland wesentlich zur Verbesserung der medizinischen Notfallversorgung in der Region beiträgt.“
Qualitativ hochwertige Notfallversorgung
Laut Marco Trefanitz, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung, ist der C18 dank seiner modernen medizinischen Ausstattung auch für dringende Transporte zwischen Spitälern optimal geeignet. „Wesentlicher Baustein für den guten Start und die qualitativ hochwertige Notfallversorgung für die Menschen im Nordburgenland ist jedenfalls die perfekte Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz sowie der Leitstelle – denn Lebensrettung ist Teamarbeit.“
„Behördlicher Endspurt“
Trotz der Erfolgsstory soll der interimistische Standort Wiener Neustadt bald Geschichte sein. „Die Vorbereitungen für die Schaffung des neuen Hubschrauberstützpunktes in Frauenkirchen befinden sich im behördlichen Endspurt“, heißt es seitens des Landes. Doskozil: „Die Versorgungssicherheit ist dann mit dieser Lösung zu jedem Zeitpunkt garantiert.“ Damit komme das Land Burgenland seiner verfassungsmäßigen Verpflichtung nach, die Versorgung mittels Notarztrettungsdienst sicherzustellen. „Gleichzeitig wird die Qualität der Versorgung auf ein neues Level gehoben.“
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