Geimpfte Wolken

Soll der Mensch in die Umwelt eingreifen?

Community
19.04.2024 11:33

Die extremen Regenfälle in Dubai in den vergangenen Tagen ließen im wahrsten Sinne des Wortes die Wogen hochgehen. Während erste Untersuchungen davon ausgehen, dass das umstrittene „cloud seeding“ (dt. „Wolken säen“) im Normalfall nicht zu solch drastischen Niederschlägen führen kann, bleibt trotzdem die Frage: Sollte der Mensch so drastisch in die Umwelt eingreifen?

Durch den Klimawandel geraten immer größere Teile der Erde in ökologische Schieflage. Gebiete, die vor 20 Jahren noch mit den geringen Regenmengen haushalten konnten, müssen durch steigende Temperaturen mitunter auf sogenanntes „Geoengineering“ zurückgreifen.

Ohne künstliche Hilfsmittel sieht Dubai so gut wie nie Regenwolken über der Skyline. (Bild: константин константи - stock.adobe.com)
Ohne künstliche Hilfsmittel sieht Dubai so gut wie nie Regenwolken über der Skyline.

Dabei werden Aerosole in die Atmosphäre geblasen, die die Sonneneinstrahlung reduzieren, oder wie in Dubai Regenwolken provozieren sollen. Eine weitere Form des Geoengineering ist das „Carbon Dioxide Removal“ (CDR), bei dem das CO₂ direkt aus der Luft gezogen wird.

Werden wir in Zukunft auch in Europa zu solch drastischen Maßnahmen greifen müssen? Wie stehen Sie zu den futuristischen Technologien? Sollte der Mensch so massiv in die Umwelt eingreifen? Oder ist „Geoengineering“ im Vergleich zu dem unkontrollierten Co2-Ausstoß der Menschheit als vergleichsweise harmlos einzustufen? Wir freuen uns auf Ihre Ansichten in den Kommentaren!

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