Matthias Braunöder erkämpfte sich bei Como zuletzt einen Startplatz. Nach drei Siegen in Folge geht’s am Samstag in der Serie B gegen Bari. Österreichs U21-Kapitän wartet noch auf seinen ersten Treffer. Den Aufstieg in Italiens Eliteliga hat man selbst in der Hand.
Sein Start war sicher kein einfacher, im Februar saß er dreimal in Folge ohne Einsatz auf der Ersatzbank, kam danach oft nur im Finish auf das Feld und sammelte insgesamt nur 72 Minuten. Vergangenheit! Seit Mitte März läuft es für Matthias Braunöder in Italien richtig rund.
Der „Sechser“, den es Ende Jänner von der Austria per Leihe in die Serie B zu Como (sicherte sich im Sommer eine Kaufoption) zog, spielte die letzten drei Partien samt drei Siegen durch. Beim 2:0-Erfolg gegen Südtirol steuerte der 22-Jährige auch seinen ersten Assist bei. „Darauf habe ich sehr intensiv hingearbeitet. Die Freude war natürlich riesengroß. Am Anfang musste ich mich ja einmal hinten anstellen, das war mir aber klar. Jetzt bin ich hier endlich voll angekommen“, strahlt Österreichs U21-Teamkapitän.
„Wollen mit dem Austieg die Krönung“
Lob gab’s bereits von den Trainern und Mitspielern, mit Braunöder in der Startelf ist man weiter auf Kurs Richtung Serie A. Sechs Runden vor dem Ende liegt Como mit 61 Punkten auf Platz zwei, der den direkten Aufstieg ins italienische Oberhaus bedeuten würde. „Wir haben es nun in der eigenen Hand und wollen mit dem Aufstieg die Krönung. Die Qualität in der Mannschaft ist sehr gut. Keiner lässt nach, das spürt man extrem“, weiß der Blondschopf. Der sein Startelf-Debüt aber nicht nur wegen dem 3:1 gegen Pisa noch gut in Erinnerung hat. „Da habe ich gemerkt, dass ich schon länger keine Partie mehr über 90 Minuten gemacht habe. Der Muskelkater blieb mir zum Glück erspart, schwere Beine waren jedoch vorprogrammiert.“ Am Samstag prallt Como im Heimspiel auf Bari, Braunöder hat im Höhenflug ein weiteres Ziel vor Augen. „Mein erstes Saisontor wäre sicher noch einmal eine Draufgabe!“
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