Das Brucknerjahr in Oberösterreich bringt völlig neue Begegnungen zu Stande: In der Sporthalle Leonding treffen die Wiener Sängerknaben auf den bekannten Schauspieler - und ehemaligen Sängerknaben - Fritz Karl, um gemeinsam ein Konzert mit Rezitation zu gestalten. Der renommierte Dirigent Uwe Harrer steht am Pult des Leondinger Symphonie Orchesters.
„Ich kann mich gut an Fritz Karl als Wiener Sängerknabe erinnern“, sagt Uwe Harrer. Der „Ur-Leondinger“ zählt zu den angesehensten Dirigenten des Landes, er leitete von 1968 bis 1991 die Wiener Sängerknaben. In der Zeit sang auch der „Bub aus Traunkirchen“ vier Jahre lang im berühmten Knabenchor mit.
Viel Disziplin wurde verlangt, erinnert sich Karl: Schule, tägliche Singproben, vier Monate auf Tournee. So sollten die Buben beim Fußballspielen nicht schreien, um die Stimme zu schonen. Aber Schönes überwiegt, es war das Sprungbrett für seine Bühnenkarriere, betont er.
Ein Wiedersehen für gemeinsamen Auftritt
Am Freitag, 12. April, treffen Fritz Karl, Harrer und die Wiener Sängerknaben wieder zusammen, um in der Sporthalle Leonding einen Abend zu Ehren Anton Bruckners zu gestalten.
Grund für das „Ausnahmekonzert“
Harrer dirigiert das Leondinger Symphonie Orchester, am Programm stehen u.a. Wagners Ouvertüre zu Tannhäuser und Bruckners Messe in d-Moll. Fritz Karl führt durch das Konzert, rezitiert Texte zu Bruckner und streut humorvolle Anekdoten ein.
„Bruckner feierte einst den Abschluss seiner Studien auf Leondinger Boden, beim ‘Jäger am Kürberg‘ hängt dazu eine Gedenktafel“, spannt Harrer den Bogen vom Jubilär zum „Ausnahmekonzert“, für das man noch bis 11. April Karten kaufen kann.
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