Vor BW Linz – WAC:

„Gibt’s auch Tickets nur für die erste Halbzeit?“

Oberösterreich
06.04.2024 12:29

Wegen des Kinder-Marathons steigt das Bundesliga-Match zwischen dem  FC Blau-Weiß und dem WAC heute erst um 19.30 Uhr. Vor dem die Linzer in den letzten zehn Spielen in der zweiten Halbzeit kein einziges Tor erzielten. Heute haben die Stahlstädter im Abstiegskampf aber eine große Chance!

Aufsteiger Blau-Weiß kann heute einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen! Die Linzer können den Vorsprung auf Schlusslicht Lustenau auf acht Zähler ausbauen – dank Vorreihung bei Punktegleichheit eigentlich sogar auf neun! Dafür bräuchte es heute ab 17 Uhr eine auf dem Papier wahrscheinlich Niederlage des Letzten bei der Austria und im 19.30-Uhr-Match einen Linz-Sieg im Heimspiel gegen den WAC. Vor dem die „Krone“ Geschäftsführer Christoph Peschek mit einem Augenzwinkern fragte: „Gibt’s eigentlich auch Tickets nur für die erste Halbzeit?“

Mensah (r.) und Co. müssen sich im Abschluss steigern. (Bild: Dostal Harald)
Mensah (r.) und Co. müssen sich im Abschluss steigern.

4400 Tickets verkauft
Hintergrund: In den letzten zehn Spielen seit dem Derby-2:0 über den LASK am 12. November erzielten Ronivaldo und Co. in der ersten Halbzeit fünf Tore, nach der Pause aber kein einziges mehr – und gewannen auch kein Spiel mehr! „Nein, es gibt nur Tickets für’s gesamte Spiel, 4400 sind bereits verkauft“, grinste Peschek und ergänzte: „Auch wenn wir um den Ernst der Lage wissen, bin ich in jeder Hinsicht zuversichtlich! Die Leistungen sind gut – und zwar über die volle Spielzeit.“

Coach Scheiblehner stellte zuletzt das System um (Bild: GEPA pictures/ Christian Moser)
Coach Scheiblehner stellte zuletzt das System um

„Wie in einer Beziehung“
„Wir haben zuletzt zweimal zu Null gespielt, kommen zu Chancen, müssen uns aber belohnen. Übung macht den Meister, wir haben zuletzt viel Abschlüsse trainiert“, sagt Coach Gerald Scheiblehner. Seinen Spielern steht heute im WAC-Tor Hendrik Bonmann gegenüber. Er verlässt den Klub im Sommer, war zuletzt vom Ex-Rieder Lukas Gütlbauer abgelöst worden – die künftige Nr. 1 aus OÖ spielte beim 1:1 und 0:0 gegen Altach sowie beim 1:1 gegen Tirol. Während Blau-Weiß zuletzt beim 0:0-Unentschieden bei der Wiener Austria auf Viererkette umgestellt hatte. Coach Scheiblehner: „Wie in jeder Beziehung ist es wichtig, neue Reize zu setzen. Ich bin extrem stolz, wie die Mannschaft in dieser schwierigen Phase Inhalte umsetzt.“ Für einen Sieg muss es heute aber auch vorne klappen – egal wann!

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