Nach Lähmung

Berta kämpft sich mit viel Humor zurück ins Leben

Oberösterreich
31.07.2025 11:20

Eine Mühlviertlerin (83) war gelähmt und musste künstlich beatmet werden. Doch die rüstige und lustige Frau kämpfte sich mit einer liebevollen Betreuung wieder zurück ins Leben. Eine Geschichte, die zeigt, wie wichtig eine positive Lebenseinstellung sein kann.

Lachen ist die beste Medizin – dieser etwas in die Jahre gekommen Spruch trifft es bei Berta Schramm (83) aus Rohrbach-Berg genau auf den Punkt. Denn mit viel Humor, Herz und der entsprechenden Therapie schaffte es die rüstige Mühlviertlerin zurück ins Leben.

Lähmung wegen Nervenerkrankung
Begonnen hatte alles im Jänner 2023. Kurz nach einer Corona-Infektion wurde bei Schramm das Guillain-Barré-Syndrom akut. Eine entzündliche Nervenerkrankung, die bei ihr zur kompletten Lähmung inklusive Atemlähmung führte. Im Krankenhaus wurde sie nach einem Luftröhrenschnitt an eine Beatmungsmaschine angeschlossen und stabilisiert. Sie konnte damals weder sprechen noch schlucken. „Daran kann ich mich gar nicht mehr erinnern“, sagt die Seniorin rückblickend.

Viele kleine Schritte waren nötig
Die Mühlviertlerin wurde schließlich ins Caritas-Seniorenwohnhaus Karl Borromäus in Linz auf die Langzeitbeatmungsstation verlegt. Die umfangreiche Therapie zeigten schließlich erste Erfolge. „Also konnten wir mit der Entwöhnung von der Beatmungsmaschine anfangen. Zu Beginn minutenweise, bis die Dauer auf 15 bis 20 Minuten ausgedehnt werden konnte“, erzählt Caritas-Mitarbeiterin Agnes Harangozo.

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Den Humor lasse ich mir nämlich nicht nehmen. Wir haben hier so eine Gaudi. Wenn mich wer sehen will, dann soll er mich besuchen kommen.

Berta Schramm (83) aus Rohrbach-Berg


Mittlerweile kann Berta Schramm wieder sprechen und essen und sorgt mit ihrem ansteckenden Lachen für viel positive Stimmung im Wohnhaus. „Den Humor lasse ich mir nämlich nicht nehmen“, beharrt sie. Dieser sei es auch, der sie all die anstrengenden Therapien klaglos mitmachen lässt. „Wir haben hier so eine Gaudi“, erzählt sie verschmitzt.

Zurück in die eigene Wohnung
Mittlerweile kann die 83-Jährige tagsüber bereits drei Stunden ohne Beatmungsgerät auskommen und trainiert auch Gehen und Stehen, denn ein Ziel hat sie noch: „Ich will zurück in meine Wohnung – und die ist im zweiten Stock.“

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