Präsenz bei Veranstaltungen im Ort, Hausbesuche und Informationsstände – sie sind immer noch bewährtes Mittel, wenn es um den Wahlkampf geht. Das bestätigen zwei Politiker, die bei der vergangenen Wahl erfolgreich waren.
Im digitalen Zeitalter setzen die Parteien immer mehr auf Wahlwerbung, vor allem in den Sozialen Medien. Wie die Gemeinderatswahlen am 10. März gezeigt haben, zahlt es sich für die Politiker aber weiterhin aus, nahe am Bürger zu sein. „Ich war viel bei den Leuten und auf Veranstaltungen. Das wird schon honoriert“, ist sich der wiedergewählte Grödiger Bürgermeister Herbert Schober sicher.
Im Gemeinderat konnte er an Stimmen noch einmal zulegen. Das allein reicht am Ende dennoch nicht aus: „Wir haben viel Neues probiert und auch umgesetzt“, so der Ortschef. Zum Beispiel tritt die Gemeinde mittlerweile selbst als Bauträger auf, um günstigeren Wohnraum zu schaffen.
Grüne schaffen in einigen Orten den zweiten Platz
„Wir sind öfters zu Hausbesuchen ausgerückt, hatten einen großen Stand. Ich glaube, wir haben mehr gemacht als die anderen Parteien“, sagt Till Radermacher. Er hat mit den Grünen in Bergheim mit 15,3 Prozent Platz zwei in der Gemeindevertretung erreicht. Noch einen Grund sieht er in der Urbanisierung der Gemeinde durch die Nähe zur Landeshauptstadt.
Ähnlich ist die Situation im benachbarten Anthering. Da konnten die Grünen mit Spitzenkandidatin Monika Wölflingseder – sogar auf 18,9 Prozent – kräftig zulegen. Auch sie haben im Vorfeld die Nähe zu den Bürgern gesucht. Grüne Erfolge und Platz zwei gab es auch in Seekirchen und Thalgau.
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