„Wenn einer in diesem Winter den Gesamtweltcupsieg verdient hat, dann ist es Eliot Grondin. Hut ab vor seinen Leistungen“, zollt Lokalmatador Alessandro „Izzi“ Hämmerle seinem kanadischen Konkurrenten vor dem ersten Rennen am Samstag (14.15) in der Silvretta Montafon seinen Respekt.
Dem 22-Jährigen aus Quebec reicht schon ein neunter Platz, um seinen ersten Sieg im Gesamtweltcup in trockene Tücher zu bringen – bereits drei Rennen vor Saisonschluss. Das bringt auch Izzi, seines Zeichens dreifacher Gewinner der großen Kristallkugel, ins Schwärmen. „Man kann sich viel von Eliot abschauen, speziell was die Linienwahl in den Kurven angeht. Mit so einem Können war ich in seinem Alter noch nicht gesegnet.“
Training und Quali machten Mut
Doch auch wenn der Kampf um den Gesamtweltcupsieg wohl schon entschieden ist, kampflos will man Grondin im ÖSV-Lager den Sieg beim Heimweltcup im Montafon sicherlich nicht überlassen. Ganz im Gegenteil. „Wir waren jetzt im Training und in der Qualifikation schon näher dran als in den Rennen. Das stimmt mich zuversichtlich für Samstag und Sonntag“, sagt Olympiasieger Hämmerle, der als Vierter mit einem nicht idealen Schlusssektor 0,39 Sekunden auf Qualisieger Grondin verlor und direkt hinter Weltmeister Jakob Dusek (+0,16) landete. „Eliot hat zwar einen unglaublichen Lauf“, sagt Dusek. „Aber wir haben in dieser Saison schon gesehen, dass er schlagbar ist. Ich möchte auf jeden Fall ganz vorne mitfahren.“
Luca Hämmerle musste „nachsitzen“ – mit Erfolg
Das wollen auch die anderen Lokalmatadore. Wie Julian Lüftner, der als 12. in die Final-Heats einzog und noch einige Luft nach oben sah. Große Freude auch bei Luca Hämmerle: Mit der siebtbesten Zeit im zweiten Quali-Heat schaffte er es als 24. als vierter Österreicher, in die Finalläufe der besten 32: „Zum Glück! Es wäre bitter gewesen, wenn ich beim Heimrennen hätte zuschauen müssen.“
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