Vor knapp über einem Jahr hatte die Sanierung der maroden Station begonnen. Zunächst war die Strecke der U6 an der baufälligen Station unterbrochen, später passierten die Züge ohne zu halten. Schließlich durften die Fahrgäste wieder ein- und aussteigen und mussten die Station zunächst über eine provisorische Außentreppe betreten und verlassen. Jetzt ist die Sanierung und Renovierung im Inneren der denkmalgeschützten Otto-Wagner-Station abgeschlossen. Auch die Fahrgäste können wieder über die ursprünglichen Treppen auf die Bahnsteige gelangen.
Grundlegende Sanierung "in einem ersten Schritt"
Nun folgt die Sanierung der Außenfassade. Die Bahnsteigdächer werden modernisiert, die Fenster ausgetauscht. "Stationsgebäude sind die Visitenkarte des Öffentlichen Verkehrs. In der Station Josefstädter Straße mussten wir in einem ersten Schritt grundlegend sanieren", erklärte Wiener-Linien-Geschäftsführer Eduard Winter. "Komplett fertig wird die Station im Sommer 2013", ergänzte Anna Maria Reich, Sprecherin der Wiener Linien gegenüber krone.at.
Kosten für Sanierung vervierfacht
Da das Ausmaß der Schäden aber zu Beginn der Arbeiten offenbar nicht abgeschätzt werden konnte, stiegen im Bauverlauf auch die Kosten. Zudem verlangte die Sanierung des Baujuwels nach besonderen Verfahren und speziellen Materialen. Schließlich lagen die Kosten mit gut zehn Millionen Euro rund viermal höher als ursprünglich geplant. Reich geht aber davon aus, dass sich an den Kosten auch bis zum Abschluss der Arbeiten nichts mehr ändern wird.
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