Spektakuläre Szenen spielten sich am Dienstagabend im Tiroler Wintersportort Sölden ab: Nachdem ein Urlauber mit einem Taxifahrer wegen der Rechnung in Streit geraten war, sprang der Este über die Leitschiene und stürzte fast 50 Meter in einen Bach. Im eiskalten Nass ging die Flucht dann weiter, ehe der 20-Jährige von der Polizei gestoppt werden konnte. Seine Körpertemperatur betrug gerade einmal noch 31 Grad.
Im Zuge der Fahrt von einem Lokal zur Urlauberunterkunft sei es zwischen dem Taxifahrer und dem 20-jährigen Esten zu einer Unstimmigkeit bezüglich der Bezahlung gekommen. Nachdem der Chauffeur deshalb die Polizei verständigt hatte, ergriff der Fahrgast die Flucht.
Fast 50 Meter in Bachbett gestürzt
„Der Mann sprang über die Leitschiene und stürzte folglich rund 40 bis 50 Meter über eine steile Böschung in das Bachbett des Rettenbachs. Anschließend flüchtete er, komplett durchnässt, dem Bachbett entlang in Richtung Ortsgebiet von Sölden“, berichtete die Polizei.
Der offensichtlich stark alkoholisierte 20-Jährige wurde von der Freiwilligen Feuerwehr mittels Drehleiter aus dem Bachbett geborgen und anschließend mit der Rettung ins Krankenhaus Zams eingeliefert.
Die Polizei
Der Este konnte schließlich von Beamten im Bachbett auf Höhe eines Hotels stark unterkühlt aufgefunden werden. „Der offensichtlich stark alkoholisierte 20-Jährige wurde von der Freiwilligen Feuerwehr mittels Drehleiter aus dem Bachbett geborgen und anschließend mit der Rettung ins Krankenhaus Zams eingeliefert“, so die Ermittler weiter.
Verletzt und stark unterkühlt
Die Körpertemperatur des Urlaubers habe nur noch 31 Grad betragen. Zudem zog sich der Urlauber beim Absturz Verletzungen im Bereich des Gesichts und am Oberkörper zu.
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