Bei den Olympischen Winterspielen der Gehörlosen im türkischen Erzurum räumte Österreichs Team zehn Medaillen ab. Ein neuer Rekord! Die Kärntnerin Melissa Köck holte sich in fünf Rennen gleich fünfmal Gold! Lisa Zörweg, die in Wien als Lehrerin arbeitet, staubte auf dem Snowboard zwei Medaillen ab.
Seit 1949 tragen die gehörlosen Sportlerinnen und Sportler eigene Olympische Winterspiele aus. Österreich war damals mit Seefeld nicht nur erster Austragungsort, sondern zählt als traditionelle Ski-Nation natürlich immer zu den heißesten Medaillen-Anwärtern. Zehn Stück, davon gleich sechs in Gold - das gab es aber noch nie!
„Ich bin sehr froh und stolz“, kommentierte Snowboarderin Zörweg ihre Silberne im Parallel- und Bronze im Banked-Slalom. Sie unterrichtet am Bundesinstitut für Gehörlosenbildung im 13. Wiener Gemeindebezirk Hietzing.
Mit insgesamt zehn Medaillen landete Österreich im Ranking auf dem dritten Platz. Ski-Ass Melissa Köck wurde mit ihren unfassbaren fünf Goldenen zur erfolgreichsten Athletin der Spiele.
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