Kommende Woche steigt Wiens Beachvolleyball-Ass Alex Horst mit Partner Julian Hörl wieder in Beach-Pro-Tour ein. Vor dem Turnier im brasilianischen Küstenort Recife verriet er der „Krone“, mit welchen Dingen er sich nicht gerne beschäftigt, wie es im Olympia-Raning steht und wer sich um das Quartier für die Spiele in Paris kümmert.
Mittlerweile ist Alex Horst 41 Jahre alt. Den Fokus hat der Beachboy aber noch lange nicht verloren. „Mit bestimmten Dingen beschäftige ich mich nicht, konzentriere mich auf das Spielen.“
Mit den Dingen, mit denen er sich nicht gern beschäftigt, meint er unter anderem das Olympia-Quali-Ranking für die Spiele im Sommer in Paris. „Das schaue ich mir gar nicht an. Ich weiß schon immer ungefähr, wo wir stehen, aber ich gehe ja nicht in ein Turnier, um Neunter zu werden, weil uns die Punkte für die Quali reichen würden. Ich will jedes Spiel gewinnen.“
Damit das mit dem Gewinnen auch in Zukunft weiterhin funktioniert, schuftete Alex mit seinem um zehn Jahre jüngeren Partner Julian Hörl im Jänner und Februar wieder bei zwei intensiven Trainingslagern unter der Sonne Teneriffas. „Wir haben vor allem im zweiten Teil auch sehr viele Spielsituationen gehabt und mit wirklich guten Partnern trainieren können“, waren neben Österreichs Top-Duo auch die Spitzenteams aus Nationen wie Spanien, Schweden, Deutschland, Holland oder Italien „am Sand“.
Auch wenn sich Alex nicht gerne mit dem Olympia-Ranking beschäftigt, mach der Blick darauf aktuell doch Freude. An der Spitze liegen die norwegischen Olympia-Sieger von Tokio, Mol/Sørum (4730 Punkte). Hörl/Horst werden dort mit 3350 Zählern auf dem Rang acht geführt. Platz 18 würde reichen. „Das ist schön, aber ich glaub’s erst bei der Deadline im Juni.“
Auch, wenn bis zu den Spielen in Paris natürlich noch Zeit ist, muss man sich bereits jetzt um etwaige Quartiere kümmern. „Wenn wir dabei sind, möchte ich, dass meine Kinder mitkommen, ihren Papa auch bei Olympia sehen können. Daher brauchen wir ein Apartment.“ Auch etwas, womit sich Alex nicht gerne selbst beschäftigt. „Die Wohnung in Paris sucht die Oma“, ist er für die tatkräftige Unterstützung seiner Mutter dankbar: „Sie kommt dann natürlich auch mit.“
Womit sich Alex gerne beschäftigt, sind Turniere. Also ist es höchst an der Zeit, dass er mit Julian ab dem 20. März in Brasilien beim Challenger-Turnier in Recife in die Beach-Pro-Tour einsteigt.
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