Gemütlich saß Violeta I. (31) am Sonntagabend mit Familie und Freunden im Innenhof ihres Elternhauses in Burgas zusammen. Die seit Jahren in Österreich als Altenpflegerin arbeitende Mutter von zwei Buben (vier und fünf Jahre alt) war extra angereist, um ihren am nächsten Tag anstehenden Geburtstag zu feiern. Doch diesen sollte Violeta I. nicht mehr erleben: Kurz vor Mitternacht stand ihr Ex-Mann Todor im Innenhof, bewaffnet mit einer Pistole. Seelenruhig setzte er sich direkt neben seine Ex-Frau.
Während die noch anwesenden Gäste wie versteinert waren, kehrte ihm Violeta demonstrativ den Rücken. Ihr Todesurteil: Der 30-Jährige hob in derselben Sekunde die Pistole und schoss der Mutter seiner Söhne aus kürzester Distanz viermal in den Rücken. Sie sackte blutüberströmt zu Boden.
Ex-Schwager entriss Täter die Waffe
Auch der Bruder Frau sollte sterben. Doch er schaffte es, seinem ehemaligen Schwager die Waffe zu entreißen. Nach kurzer Flucht klickten für den Täter die Handschellen. Für das Opfer kam jede Hilfe zu spät – die junge Mutter starb in jenem Innenhof, wo noch Minuten davor ausgelassen gefeiert worden war.
"Violeta musste nach Österreich gehen, um das Geld für die Familie zu verdienen. Ihr Ex-Mann war arbeitslos und spielsüchtig. Dann hat er auch noch mit Drogen angefangen. Vor rund einem Monat hat sie sich scheiden lassen", so eine Nachbarin.
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