Zugriff auf einer ihrer Beutetouren: Die Polizei zog auf der Südautobahn sprichwörtlich zwei Seriendiebe aus dem Verkehr, die regelmäßig nach Kärnten eingereist und Drogeriemärkte geplündert haben sollen.
Die Beamten hatten den richtigen Riecher, als sie den Mietwagen der beiden Rumänen auf dem Parkplatz Sternberg Süd anhielten: Abgesehen davon, dass einer der Männer (41) zur Fahndung ausgeschrieben war, entdeckten die Polizisten im Auto einen Berg an Parfums und Toilettenartikel - wie auch Gegenstände, mit denen man Diebstahlsicherungen überwinden kann.
Und es dauerte auch nicht lange, bis die Fahnder die Bestätigung hatten: Wie sich herausstellte, waren die sichergestellten Produkte kurz zuvor aus einem Drogeriemarkt im Einkaufszentrum Atrio beziehungsweise aus der Filiale eines weiteren Geschäfts in Villach gestohlen worden. Gesamtwert der Beutestücke: 855 Euro. Für die beiden Rumänen klickten die Handschellen.
Beute in Heimat geschickt
Wie sich im Zuge der Befragungen herausstellte, war es nicht die erste Diebestour des verdächtigen Duos: Die Männer gaben zu, seit Mitte Februar regelmäßig aus Italien über die Grenze nach Kärnten zu kommen, um ihr kriminelles Unwesen in Geschäften bzw. Drogerien zu treiben. Die Beute schickten die Rumänen, laut eigenen Angaben, stets per Linienbus direkt nach den Coups in ihre Heimat. Die mutmaßlichen Serientäter wurden in die Justizanstalt Klagenfurt eingeliefert.
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