Die Geburtenzahlen in Österreich sinken, und die Bevölkerung altert - das macht sich natürlich auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar, weiß der Minister. "Es kommt keine Jugend nach." Somit müsse ein Umdenkprozess eingeläutet werden.
"Menschen müssten länger arbeiten"
Einen Teil der auftretenden Lücke bei den künftigen Arbeitnehmern könne man mit mehr Qualifikation für Junge und einer höheren Erwerbsquote von Frauen auffangen. Auch müssten Menschen über 60 länger arbeiten. Dafür bräuchte es allerdings einen Einstellungswandel bei Arbeitgebern und Arbeitnehmern, so Hundstorfer.
Aber alle diese Maßnahmen werden nicht reichen. "Wenn wir unsere Gesamtwirtschaftsleistung aufrechterhalten wollen, brauchen wir Migration", meint der Minister. Daran führe kein Weg vorbei.
Zuwanderung aktiv und positiv gestalten
Es gibt zwar jetzt schon Maßnahmen wie die Rot-Weiß-Rot-Card, die den Fachkräftemangel bekämpfen sollen, allerdings hat sich der erwartete Erfolg derzeit noch nicht eingestellt. Österreich wäre nach Ansicht Hundstorfers daher gut beraten, die Zuwanderung aktiv und positiv zu gestalten. Zusätzliche Möglichkeiten für Zuwanderung fordert er aber nicht, es sollten nur die bestehenden Möglichkeiten auch genutzt werden.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.