Beim Heimrennen
Europaweit gingen die meisten Fastentücher im Laufe der Jahrhunderte verloren, doch in Kärnten sind sie nicht nur erhalten geblieben, sondern werden auch nach wie vor in der Fastenzeit vor die Altäre gehängt. Künstler, Kinder und kunstfertige Frauen gestalten auch dann und wann neue Hungertücher. 13 Kärntner Altäre werden von gestickten Fastentüchern verdeckt.
„Bevor Fastentücher mit Motiven bemalt wurden, gab es gestickte“, weiß Roland Stadler, der Leiter des Referates für Tourismusseelsorge in der Diözese Gurk, der sich mit Kolleginnen oft intensiv mit Hungertüchern beschäftigt. Ab den 1980er Jahren ist in Kärnten der Kreuzstich für die Tücher, die in der Fastenzeit die Altäre abdecken, aufgekommen.
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