Im heimischen Volleyball stehen die Entscheidungen im Viertelfinale an. UVC Graz und der TSV Hartberg sind mit Damen und Herren noch im Rennen. So steht‘s um die Chancen der steirischen Klubs.
„Unser Ziel vor Saisonstart war das Halbfinale. Bei den Damen schaut’s jetzt gut aus, bei den Herren wird’s schwierig“, lautet das Zwischenfazit der Play-offs von Frederick Laure, dem sportlichen Leiter des UVC Graz. In den Viertelfinali der Volleyball-Liga stehen am Wochenende die entscheidenden Spiele auf dem Programm, Laure hat seine beiden Teams noch im Rennen.
Die Herren liegen in der best-of-three-Serie gegen Hartbergs Cup-Schreck Aich/Dob 0:1 hinten und müssen nun auswärts ran. „Eigentlich hätten wir nicht einmal auf Aich/Dob treffen sollen“, trauert Laure verpassten Chancen im Grunddurchgang nach. „Leider ist es in der Endphase im Jänner nicht gut gelaufen für uns. Da die Dichte in der Liga sehr hoch ist, hat uns das gleich ein paar Plätze gekostet.“
Auch Hartberg kämpft doppelt
Besser sieht’s für die UVC-Damen aus, die gegen die obersteirischen Erzbergmadln mit 1:0 voran liegen. „Wir haben uns dort zwar nicht mit Ruhm bekleckert, aber als es eng wurde, waren wir da“, so Laure. Am Samstag - und falls nötig am Sonntag - will man den Semifinal-Einzug im heimischen Sportpark fixieren. „Dann wartet wahrscheinlich mit Linz der Meister der vergangenen Jahre. Mit dem Heimvorteil im Rücken (aufgrund der besseren Platzierung im Grunddurchgang) können wir das aber auch schaffen.“ Immerhin: Der letzte Meister, der nicht Linz hieß, waren 2018 die Grazerinnen des UVC.
Für Hartberg geht‘s bei den Damen am Freitag im Viertelfinale gegen TI-Volley los, die Herren können nach der „Trauer“ im Cupfinale am Samstag mit einem Sieg gegen Sokol bereits ins Liga-Halbfinale einziehen.
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