Mehrere Schutzengel hatten am Samstag ein Tourengeher und zwei Fahrzeuglenker. Im Gemeindegebiet von Kitzbühel wurde der Winterportler von einer Schneebrettlawine erfasst. Indes krachte im Wipptal eine Lawine gegen das Auto eines Mannes.
Der erste Lawinenabgang ereignete sich gegen 11.15 Uhr. Ein Deutscher (74) fuhr mit seinen Tourenskiern entlang der geschlossenen Skiroute 33 (Giggling) in Richtung Aurach. „Während der Abfahrt entschloss er sich dazu, in eine rund 35 Grad steile Rinne einzufahren“, heißt es von der Polizei. Nach der Einfahrt bemerkte er den Abgang einer Schneebrettlawine. Diese riss in rund 70 Meter mit.
Glück im Unglück: Der Mann wurde nicht verschüttet und blieb unverletzt. Ein Zeuge, der den Abgang beobachtet hatte, rief die Einsatzkräfte herbei. Der Notarztheli „C4“ brachte den Deutschen zur Talstation der Hahnekamm-Bahn nach Kitzbühel.
Auto von Lawine erfasst, gegen Pkw gekracht
Glimpflich endete zum Glück auch der zweite Vorfall. Im Gemeindegebiet von Zieglstadl/Mühlbachl im Wipptal löste sich eine Lawine, die auf die B182 donnerte. „Dabei wurde der Pkw eines 31-Jährigen erfasst. Dieser wurde durch die Lawine auf die Gegenfahrbahn gedrängt.“ Dort kollidierte das Auto mit dem Pkw eines 32-Jährigen, das bereits stillstand. Auch bei diesem Vorfall wurde niemand verletzt. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden. Aufgrund der Schneeräumung war die Straße für rund eine Stunde gesperrt.
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