Eine Kerze hatte im Schlafzimmer einer Wohnung in Linz einen gefährlichen Brand ausgelöst. Eine Decke war in Flammen aufgegangen. Als die vierköpfige Familie auf das Feuer aufmerksam wurde, versuchte der Vater (52) sofort den Brand mit einem Feuerlöscher einzudämmen - leider erfolglos. Er und seine Tochter (18) mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen ins Spital eingeliefert werden.
Die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Linz und der Freiwilligen Feuerwehr St. Magdalena wurden am Mittwochabend gegen 18.26 Uhr zu einem Zimmerbrand im 1. Stock eines Hauses in der Leonfeldner Straße alarmiert.
Polizisten waren bereits vor Ort und hatten die Eingangstür aufgebrochen, da zunächst unklar war, ob sich noch Menschen in der betroffenen Wohnung aufhalten. Diesbezüglich konnte aber rasch Entwarnung gegeben werden.
Dichter Qualm drang aus der Wohnung. Die vom Familienvater (52) begonnen Löschversuche waren erfolglos geblieben. Der Brand breitete sich weiter aus, so war auch das angrenzende Treppenhaus voll Rauch.
Die Einsatzkräfte konnten aber rasch wirksame Maßnahmen setzen, um den Fluchtweg für die restlichen 13 Parteien in dem Haus rauchfrei zu bekommen und Löscharbeiten durchzuführen. Diese waren effizient.
Der Brand konnte rasch unter Kontrolle gebracht und abgelöscht werden, der Sachschaden war allerdings erheblich. Der Vater und seine 18-jährige Tochter mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung von Mitarbeitern des Linzer Arbeiter-Samariterbundes betreut und dann ins Krankenhaus der Elisabethinen transportiert werden.
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