Haben Sie auch fleißig Ratgeber gelesen, als Sie Eltern geworden sind? Und haben die Tipps in der Praxis auch nicht so recht funktionieren wollen? Dann sind Sie damit nicht allein. Der Grund ist einfach: „Es gibt keine Blaupause“, weiß Elternberaterin Magdalena Kelaridis, „jeder Mensch ist einzigartig, deshalb funktionieren Ratgeber auch nur mäßig.“ Sie erklärt uns, was wirklich wichtig ist, um Kinder selbstsicher zu erziehen.
Pre-parenting Kurse, Bindungsanalyse, Hypnobirthing, Schwangerschaftsyoga usw.: Das Angebot, wie man sich auf Nachwuchs vorbereiten kann, ist vielfältig. Doch Kelaridis warnt davor, sich davon völlig überrollen zu lassen. „Man kann sagen, dass vielleicht eben gerade das auch eine Überforderung für Eltern und speziell für Schwangere darstellen kann.“
Auch bei den Massen an laienhaften Ratschlägen in Sozialen Medien sollte man aufpassen: „Ich erlebe immer wieder, dass diese dann Stress, Ängste und unrealistische Erwartungen hervorrufen“, berichtet Kelaridis.
Selbstbewusstsein wichtig
Und sie weiß auch: „Ich erlebe sehr häufig, dass Eltern nur eine Person brauchen, die ihnen zuhört, sie versteht, sie nicht kritisiert oder ihnen etwas aufs Auge drücken will.“ Das sei wichtig, denn Eltern brauchen Selbstbewusstsein in dem, was sie tun: „Wenn Eltern unsicher sind, nicht wissen, was sie tun sollen, ängstlich sind, spüren das auch die Kinder.“ Was also dafür tun?
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