Für Österreichs Skispringern hat es in Willingen am Sonntag nicht mit einem Podestplatz klappen wollen. Sara Maria Kramer wurde als Siebente beste ÖSV-Athletin. Jacqueline Seifriedsberger griff in den Schnee und hatte „die Hosn ein bisschen voll“.
Österreichs Skispringerinnen haben das Podest im zweiten Einzelbewerb in Willingen klar verpasst. Beim Sieg der Norwegerin Silje Opseth bestätigte Sara Maria Kramer als Siebente ihren am Samstag angedeuteten Aufwärtstrend. Die Salzburgerin, die den eigenen Erwartungen bisher hinterher gesprungen ist, war unmittelbar vor Vortagessiegerin Jacqueline Seifriedsberger (8.) beste ÖSV-Springerin. Weltcup-Titelverteidigerin Eva Pinkelnig verzichtete.
„Sie hat Respekt vor der Schanze und wird ihre Energiereserven aufladen für die nächsten Wettkämpfe“, teilte der ÖSV vor dem zweiten Bewerb auf der größten Großschanze der Welt (Hillsize 147) mit. Pinkelnig war am Samstag auf der Mühlenkopfschanze nur 13. geworden.
Griff in den Schnee
Kramer reiste als Fünfte und Siebente, vor allem aber wegen ihres letzten Sprungs auf 137 m mit einem Lächeln aus Deutschland ab. „Es fehlt nicht mehr viel“, meinte die 15-fache Weltcupsiegerin. Lisa Eder landete als 13. noch in den Top 15, nur 33 Springerinnen starteten.
Seifriedsberger, die am Samstag nach elf Jahren Pause einen zweiten Weltcupsieg eingefahren hatte, attackierte am Sonntag als Halbzeit-9. mit einem 146,5-m-Satz. Bei der Landung allerdings griff sie in den Schnee. Herbe Punkteabzüge waren die Folge. „Ich hatte echt die Hosn ein bisschen voll. Ich hatte einen ziemlichen Luftstand und wusste nicht, wie ich damit umgehen soll“, sagte Seifriedsberger. Die Tageshöchstweite wurde mit dem letzten Sprung erzielt. Opseth segelte auf 150 Meter.
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