Nächstes Supertalent

Debütanten-Podest ließ den Überflieger jubeln

Ski Alpin
29.01.2024 06:22

Er umarmte ihn, klatschte mit ihm ab, ließ sich mit ihm fotografieren. Klar, Marco Odermatt jubelte über seinen eigenen Sieg am meisten. Aber der Stolz auf seinen jungen Teamkollegen Franjo Von Allmen, der in seinem erst zwölften Weltcuprennen als Dritter erstmals aufs Podest fuhr, war nicht zu übersehen. 

„Ich freue mich sehr für ihn, genial“, sagte Odermatt. Von Allmen, 22 Jahre und 2022 dreifacher Junioren-Vizeweltmeister, strahlte über beide Ohren: „Ich kann das noch nicht realisieren - ich hätte mir nie erträumt, dass es so aufgeht.“ Odermatt streut dem nächsten Schweizer Supertalent Rosen: „Das war nur der erste von ganz vielen Podestplätzen.“

Wenn es einer wissen muss, dann Odermatt. Er feierte gestern seinen 33. Weltcupsieg, schloss damit zu Bode Miller auf und ist auf Rang zehn der ewigen Bestenliste. „Eine schöne Geschichte, bei diesen großen Namen dabei zu sein“, meinte der 26-Jährige nach seinem ersten Weltcupsieg auf deutschem Boden.

Mit dem er weiter auf Kurs zu einer historischen Saison ist, Odi greift heuer nach vier Kristallkugeln: Der dritte Gesamtweltcup ist ihm dank 722 Punkten Vorsprung ohnehin nicht mehr zu nehmen, auch im Abfahrts-, Super-G- und Riesentorlaufweltcup liegt er voran. Vier Kristallkugeln in einer Saison gewann zuletzt Hermann Maier 2001. „Die Saison ist noch lange - aber das wäre sicher cool“, sagt Odermatt.

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