Die laufenden Bauarbeiten für das Kinderkunstlabor (Kikula) im Altoonapark in St. Pölten lassen die Gegner erneut laut aufschreien. Seit Jahren hat das Projekt in der Landeshauptstadt mit heftigem Gegenwind zu kämpfen.
Schon seit Jahren lässt das nun bereits in Bau befindliche Kinderkunstlabor in St. Pölten die Wogen hochgehen. Ursprünglich als Leuchtturm-Projekt für die – erfolglose – Bewerbung zur Europäischen Kulturhauptstadt geplant, sorgt vor allem die Standortwahl im Altoonapark bei Gegnern seit jeher für ordentlich Gegenwind. „Es beginnt der Abgesang für den Mammutbaum. Bis zu zwei Meter tiefe Künetten im Wurzelbereich wird er kaum überstehen. Wieder ein Versprechen gebrochen“, ärgert sich Aktivistin Ulrike Nesslinger.
Bis zu zwei Meter tiefe Künetten im Wurzelbereich des Mammutbaumes. Es ist einfach nur ein Trauerspiel.
Gegnerin Ulrike Nesslinger
Seitens der Stadt heißt es dazu: „Aktuell werden Fundamentierungsarbeiten für die Schallschutzelemente parallel zur B1 durchgeführt. Die Wurzeln des Mammutbaumes wurden sorgsam freigelegt, bereits vor sechs Monaten wurde zum Schutz ein Wurzelvorhang erstellt.“
Gebäudehöhe bleibt unverändert
Aber auch die finale Bauweise wird von den Gegnern kritisiert: „Uns wurde ein massiver Holzbau versprochen, stattdessen sieht man nur Beton“, so Nesslinger. Dies sei dem starken Preisanstieg bei Holz und Holzwerkstoffen geschuldet. Um den Finanzierungsbedarf nicht noch mehr zu erhöhen, werden die vielen tragenden Elemente nun in Stahlbeton ausgeführt. An der Hülle aus Holzlamellen werde aber festgehalten, heißt es dazu aus dem Rathaus der Landeshauptstadt.
Siegerprojekt mit kleinstem Fußabdruck
„Unsere Aufgabe wird es sein, Kritiker zu Fans zu machen“, betonte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner schon 2021 anlässlich der Projektpräsentation.
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