Ein zwölfjähriges Mädchen soll Mittwochfrüh auf einer öffentlichen Toilette im Grazer Bezirk Lend überfallen worden sein. Wie sich nun herausstellte, war die Tat von dem Mädchen fingiert.
Vermeintlich dramatische Szenen spielten sich Mittwochfrüh in Graz-Lend ab: Eine zwölfjährige Grazerin blieb am Schulweg bei einer öffentlichen WC-Anlage stehen, als fünf unbekannte Männer sie plötzlich bedrängten. Sie forderten sie auf, ihr Geld herauszugeben, doch das Mädchen blieb hartnäckig und umklammerte ihren Rucksack. Daraufhin packte sie einer der Täter, warf sie zu Boden und trat auf sie ein. Erst als sie drohte, die Polizei zu rufen, ließ man sie in Ruhe. Soweit die Geschichte.
Mädchen war zur spät zur Schule gekommen
Wie sich nun herausstellte, war diese Geschichte jedoch erfunden. Das 12-jährige Mädchen aus Graz gab gegenüber ihrem Vater an, dass sie die Tat erfunden habe, da sie zu spät zur Schule gekommen ist. Weil sie die Zeit in der Früh übersah, gab sie in der Schule an, Opfer eines versuchten Raubes geworden zu sein. Auf Drängen mehrerer Leute hin, zeigte sie die Tat bei der Polizei an, weil sie nicht wusste, wie sie aus der Geschichte wieder herauskommen solle. Da dem Mädchen bewusst war, dass die Anzeigenerstattung nicht in Ordnung ist, erzählte sie es ihrem Vater.
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