Gemeine Täter hinterlassen in Kukmirn (Burgenland) eine Spur der Verwüstung und des Ärgers. Der Vandalenakt könnte jedoch auch eine Protestaktion sein - gegen den Bau des Gemeindezentrums.
Schon seit einiger Zeit treiben freche Rowdys in dem 2000-Einwohner-Ort im Bezirk Güssing ihr Unwesen. Immer wieder toben sich die Unbekannten an Verkehrsschildern und Informationstafeln aus.
Schild mit Flex umgeschnitten
Erst kurz vor dem Heiligen Abend hatte ein gemeiner Täter auf offener Straße die Metallstange, auf der ein Hinweisschild für das aktuelle Ausweichquartier des Gemeindeamtes in der Mehrzweckhalle montiert ist, vermutlich mit einer Akku-Flex unbemerkt umgeschnitten. In der Nacht auf Freitag schlugen die rücksichtslosen Rowdys erneut zu.
Tafel überklebt
Unweit des letzten Tatortes überklebten sie die Ortstafel mit einem unanständigen Wort in englischer Sprache. Der Ärger in der Amtsstube ist groß.
Akt als Protestaktion?
„Diese mutwilligen Aktionen sind kein Lausbubenstreich, sondern eine absolute Frechheit“, sagt Bürgermeister Werner Kemetter. Er vermutet, dass hinter den Vandalenakten ein boshafter Protest gegen den Bau des neuen Gemeindezentrums steckt. Der ganze Ort hofft, dass die Täter rasch ausgeforscht werden.
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