Während der Olympischen Spielen gibt es im Biathlon-Lager des ÖSV am Montag einen Rücktritt. Julia Leitinger erklärte per Instagram das Ende ihrer Laufbahn und schilderte die Gründe.
„Bye bye Biathlon!“ – so beginnt ein Beitrag von Julia Leitinger auf Instagram. Die Salzburgerin beendete am Montag offiziell ihre Karriere. Nach ihrer bereits zweiten Krankheit in diesem Winter habe sie sich zu diesem Schritt entschlossen. „Die letzten Jahre haben sehr an meiner Energie genagt und jetzt ist der Akku endgültig leer“, schreibt die 30-Jährige weiter.
„Rücktritt? Es fühlt sich richtig an“
Wie Scheitern würde sich diese Entscheidung nicht anfühlen. „Ich würde die letzten vier Jahre genau so wieder machen“, erklärte Leitinger, die einen Einblick in ihr Seelenleben gab. „Ich hatte Angst vor diesem Moment, Tschüss zu sagen, aber es fühlt sich richtig an“, erklärt die Jugend-Weltmeisterin von 2014 im Einzel (Presque Isle). Viermal landete sie in ihrer Karriere in den Top-10 eines Weltcupbewerbs. Mit der Staffel kamen 19 weitere derartige Platzierungen dazu.
„Es hat sooo viel Spaß gemacht, mit euch die Biathlonwelt unsicher zu machen“, schreibt Leitinger, die im Jahr 2022 auch an den Olympischen Spielen in Peking teilnahm. Um die Zukunft der Pinzgauerin, die bis zur Hochzeit mit dem ehemaligen Biathleten und Trainer Bernhard Leitinger den Nachnamen Schwaiger trug, verheiratet ist, muss man sich keine Sorgen machen. „Ich freue mich auf alles, was kommt. Stay tuned (zu Deutsch: Bleibt dran) für mein nächstes Abenteuer.“
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