Vor Sitzung

Asbest: Es hagelt Kritik von ÖVP und Greenpeace

Burgenland
15.02.2026 16:07

Weiter Wirbel um Asbest: Türkis hat die Grünen im Visier, die Umweltorganisation die Landesregierung.

Vor der Sondersitzung am Montag im Landtag zum Thema Asbest fordern ÖVP-Landesparteiobmann Christoph Zarits und Klubobmann Bernd Strobl vom Juniorpartner in der Landesregierung ein, sich „bei diesem eigentlichen Kernthema endlich profund einzubringen“. Über viele Jahre hinweg hätten die Grünen im Burgenland für klare umweltpolitische Prinzipien, Transparenz und kompromisslosen Gesundheitsschutz gestanden.

„Wirft ernsthafte Fragen auf“
„Nun stellen sich viele Burgenländer die Frage, warum jene, die jahrzehntelang strengste Umweltstandards eingefordert haben, heute deutlich zurückhaltender auftreten“, so Strobl. „Wenn ausgerechnet ein Klubobmann der Grünen in einer Landtagsrede die Warnungen von Umweltorganisationen relativiert oder als übertrieben darstellt, dann wirft das ernsthafte Fragen zur eigenen politischen Glaubwürdigkeit auf.“

Die Grünen hätten in der Vergangenheit immer wieder umfassende Aufklärung und größtmögliche Transparenz eingefordert. „Diese Maßstäbe müssen auch dann gelten, wenn man selbst Regierungsverantwortung trägt“, sagt Zarits.

„Verantwortung übernehmen“
Auch seitens Greenpeace kommt Kritik: Umweltchemiker Herwig Schuster ruft Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) und seine Stellvertreterin Anja Haider-Wallner (Grüne) auf, „endlich volle Verantwortung zu übernehmen und wirksame Sofortmaßnahmen zu setzen, statt sich hinter einer Luftmess-Taskforce zu verstecken“. Es sei „befremdlich, dass die Landesregierung noch immer glaubt, mit Luftmessungen allein das Problem lösen zu können“. 

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