Weihnachten ist auch im Strafvollzug besonders herausfordernd. Denn viele Häftlinge reflektieren in dieser Zeit vielleicht zum ersten Mal, warum sie ihr Lebensweg hinter Gitter geführt hat. Ein Besuch in der Justizanstalt Klagenfurt verrät, wie Insassen den Heiligen Abend verbringen werden.
Um 6 Uhr ist Tagwache. Danach gibt es Frühstück, die Zellen werden geputzt, wer Glück hat, darf im Haus arbeiten. Zumindest an Wochentagen. Am Weihnachtswochenende und an Feiertagen schließen sich die schweren Eisentüren dagegen bereits wieder nach dem Mittagessen - und die langen Stunden der Einsamkeit beginnen. Weihnachten ist für viele Insassen daher besonders dunkel.
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