Nach jahrelangen zähen Debatten um den Hochwasserschutz im Tiroler Unterland ist zwischen Jenbach und Stans ein erster Schritt in Sicht. Durch das Projekt tun sich neue Fragen auf, etwa, was mit den Höfen in der Umgebung passiert. Die „Krone“ erkundigte sich.
Schicksalhafte Tage gab es zur Genüge: Im August 2005 steigt der Inn bei Innsbruck auf 6,58 Meter, der höchste Wert seit 1871. In Wörgl, Angath und Langkampfen sind Evakuierungen nötig. Im Juni 2019 setzt nach einem kalten Mai die Schneeschmelze voll ein, rund 500 Hektar Flächen werden überflutet und in Schwaz steigt der Pegel auf 5,42 Meter (ab 5,90 Meter flutet er großflächig die Stadt). Im August 2023 wird es erneut kritisch, ein Genuatief beschert fast ein 30-jährliches Hochwasser (Pegel Brixlegg).
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