Offen für Feuerpause
„Strittige Details“ stehen Geisel-Deal noch im Weg
Israel und die Hamas sind nach Angaben aus ägyptischen Sicherheitskreisen offen für eine Feuerpause. Allerdings seien Details einer möglichen Vereinbarung weiter strittig. Es wird vermutet, dass noch 110 Geiseln am Leben sind.
Der Direktor des israelischen Auslandsgeheimdienst Mossad, David Barnea, wird später in dieser Woche den katarischen Premierminister erneut „in Europa“ treffen, berichtet auch der Journalist David Barak unter Berufung auf zwei informierte Quellen.
Es soll über ein neues Abkommen zur Freilassung der von den Hamas festgehaltenen Geiseln diskutiert werden.
Vor allem Männer unter Geiseln
Von der Nachrichtenagentur AFP zusammengestellten Informationen zufolge handelt es sich bei den verbliebenen Geiseln größtenteils um männliche Zivilisten. Die radikalislamische Hamas hält aber auch 16 Frauen sowie Soldaten in ihrer Gewalt. Zudem sind vermutlich einige der 129 Verschleppten, die Israel offiziell als Geiseln zählt, bereits tot.
AFP-Recherchen zufolge sind rund 110 der verbliebenen Geiseln im Gazastreifen mutmaßlich noch am Leben. Die anderen wurden entweder während ihrer Gefangenschaft getötet oder bei dem brutalen Großangriff der Hamas am 7. Oktober bereits als Leichen verschleppt.
Ein Österreicher wird noch vermisst
Unter den Überlebenden befinden sind demnach 100 israelische Staatsbürger oder Menschen mit doppelter Staatsbürgerschaft, darunter auch ein Österreicher. Dabei handelt es sich wohl um den 38-jährigen Tal Shoham. Seinem Vater zufolge legen Videos der Hamas nahe, dass sein Sohn am Leben ist und im Gazastreifen festgehalten werde.
Die weiteren mutmaßlich noch lebenden Geiseln sind Ausländer: acht Thailänder, ein Nepalese und eine Franko-Mexikanerin.







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