Schwarz fuhr am Sonntag auf den vierten Platz und erreichte damit sein bestes Alta-Badia-Ergebnis in einem Riesentorlauf. Dennoch war er über seinen Rückfall im zweiten Durchgang für seine Verhältnisse sehr verärgert. „Heute scheißt es mich ziemlich an, muss ich sagen“, meinte der Kärntner. „Speziell im Steilhang, da habe ich mich von den Schlägen, von dem Unruhigen ein bisschen drausbringen lassen. Dann habe ich eine saubere Schleife kassiert.“ Beim Essen werde sein Ärger aber schon wieder verraucht sein.
Was seinen Fitnesslevel betrifft, gehe es ihm immer noch „sehr gut“, sagte Schwarz. „Im ersten Durchgang habe ich es mehr gemerkt. Bei der Ausfahrt Steilhang habe ich es schon ein bisschen gemerkt in den Oberschenkeln. Aber im zweiten Durchgang war es dann schon wieder normal.“ Für Schwarz, Odermatt und Kilde war es inklusive Gröden das vierte Rennen am vierten Tag nacheinander. Im Gesamt-Ranking liegt der Österreicher als Zweiter aktuell 72 Punkte hinter Odermatt, Kilde hat als Dritter 176 Zähler Rückstand.
Kilde nennt seinen Favoriten auf Gesamtweltcupsieg
Aleksander Aamodt Kilde glaubt an einen reinen Zweikampf um den Ski-Gesamtweltcup der Alpinen. Dabei sehe er Marco Schwarz in der besseren Ausgangssituation, sagte der Norweger am Sonntag in Alta Badia. Gegenüber Titelverteidiger Marco Odermatt habe der Österreicher den Vorteil einer vierten Disziplin mit dem Slalom. „Das macht ihn zum Favoriten. Er hat elf oder zwölf Rennen mehr“, betonte Kilde. Sich selbst nahm der Speed-Spezialist aus dem Rennen um die große Kristallkugel.
„Marco Odermatt ist immer mein Topfavorit, aber ich denke, Marco Schwarz wird wirklich schwer zu schlagen sein dieses Jahr“, sagte Kilde. Im ersten Riesentorlauf auf der Gran-Risa-Piste war er zuvor 13. geworden, auf den zweiten 24 Stunden später am Montag werde er verzichten. „Es wird wirklich schwer dieses Jahr, ehrlich gesagt“, kommentierte er die Strapazen aufgrund des dichten Terminkalenders.
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