Der neue Mietpreisdeckel, der am Freitag im Plenum beschlossen werden soll, gilt nur für einen kleinen Kreis. Die Mieter im Neubau müssen sich weiter mit massiv steigenden Wohnkosten herumschlagen. Dabei geht es um rund 425.000 Verträge, die indexangepasst ohne Obergrenze zu zahlen sind.
Zwischen 2022 und 2026 werden die Kosten am freien Markt laut Arbeiterkammer-Berechnung auf Grundlage der Wifo-Inflationsprognose um 29 Prozent zulegen. Seit 2008 stiegen sie bereits um 57 Prozent. „Die Mietpreisbremse kommt zu spät und ist zu wenig - denn die größten Mietteuerungen waren schon 2022 und 2023“, wettert AK-Präsidentin Renate Anderl. Gefordert wird deshalb eine rückwirkende Mietpreisbremse ab 2020.
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