Ein Mann, der seine Ex-Lebensgefährtin im April 2023 absichtlich schwer verletzt hatte, musste sich am Dienstag vor Gericht verantworten. Beim Angriff erlitt die Frau eine Schnittverletzung im Gesicht sowie Hautabschürfungen.
Am Landesgericht Wiener Neustadt ist am Dienstag ein Mann wegen versuchter absichtlich schwerer Körperverletzung zu sieben Jahren Haft verurteilt worden. Der Angeklagte soll seine Ex-Lebensgefährtin im April im Bezirk Neunkirchen mit einem Messer attackiert und der Frau eine Schnittverletzung zugefügt haben. Der Schuldspruch ist Gerichtsangaben zufolge nicht rechtskräftig.
Schnittverletzung im Gesicht
Verübt worden war die Messerattacke am 6. April. Der Beschuldigte soll mehrfach auf das Opfer losgegangen sein. Die ehemalige Partnerin des Angreifers erlitt eine Schnittverletzung im Gesicht sowie Hautabschürfungen.
Wollte zweite Person attackieren
Von der Ausführung des Plans, auch auf eine zweite Person loszugehen, wurde der Angeklagte laut Gerichtsangaben durch weitere Anwesende abgehalten. Dieser Vorfall wurde am Dienstag ebenfalls als versuchte, absichtlich schwere Körperverletzung gewertet.
Angelastet worden war dem Beschuldigten zunächst versuchter Mord. Die entsprechende Hauptfrage wurde von den Geschworenen aber nicht mehrheitlich bejaht.
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