Mit acht Niederlagen in dieser Saison verlässt Austria Lustenau das alte Reichshofstadion und zieht vorübergehend nach Bregenz um. Wie es sportlich weitergehen soll, das steht derzeit sehr weit oben in den Sternen.
Exakt 3848 Fans waren offiziell beim Abschied der Austria aus dem alten Reichshofstadion dabei. Und sie wurden - so wie in den ersten sieben Heimspielen in dieser Saison - abermals von ihrem Team enttäuscht. Zwar konnten diesmal wenigstens zwei Tore bejubelt werden - über die gesamten 90 Minuten war die Leistung aber wieder zu wenig, um zumindest nicht ganz punktelos die altehrwürdige Stätte zu verlassen.
Für Torhüter Domenik Schierl eine trostlose Situation. „Wir stehen wieder mit nichts da. Es fühlt sich einfach scheiße an, es tut sauweh“, ärgerte sich der Schlussmann, der aber dennoch positiv bleibt: „Ich bin trotzdem noch immer überzeugt, dass wir den Nichtabstieg schaffen. Wir müssen punkten, wir müssen unsere Spiele gewinne und nicht auf andere schauen.“ So wie auf die WSG Tirol, die sich nach dem 5:1 über den SCR Altach vorläufig von der Austria abgesetzt hat.
Es wird prekär
Die Lage in Lustenau hingegen wird immer brenzliger. Gelingt nicht bald Zählbares, wird der Abstand zu Platz elf immer größer - dann nützt auch die Punkteteilung nichts mehr. Zumal die Austria bisher nach der Halbierung erst ein mageres Pünktchen (plus Stern) auf dem Konto hätte. Wie soll es weitergehen, zumal auch Markus Mader nach der Niederlage ziemlich ratlos wirkte. Nach acht Heimpleiten in Serie mag der Umzug nach Bregenz für die Mannschaft wie ein Segen sein. Denn schlechter kann es nicht mehr werden.
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