Do, 16. August 2018

Muratovic schmollt

11.03.2012 11:38

Bei Meister Sturm Graz hängt der Haussegen schief

Bei Meister Sturm Graz hängt nicht nur wegen der 0:1-Heimniederlage am Samstag gegen Wiener Neustadt der Haussegen schief. Für Unruhe sorgte auch Samir Muratovic, der wieder einmal auf der Tribüne Platz nehmen musste. Der Routinier machte danach kein Geheimnis daraus, dass er über die aktuelle Lage und die Art und Weise seiner Ausbootung enttäuscht ist. "Ich weiß wirklich nicht, warum ich nicht spielte. Ich fühle mich wie der Zeugwart des Teams."

"Ich erfahre per SMS, dass ich nicht im Kader bin. Ich bin ja kein 17-Jähriger. Ich glaube schon, dass ich mehr Respekt verdient habe", sagte der 36-jährige Bosnier weiter. Muratovic, dessen Vertrag mit Saisonende ausläuft, will weiterkämpfen, schloss aber weder einen Vereinswechsel noch ein Karriereende aus.

Foda rät Muratovic zur Selbstkritik
Auch Trainer Franco Foda scheint die Angelegenheit schon gehörig zu nerven und meinte: "Das Wort Respekt fehlt im Repertoire von Muratovic. Er soll sich einmal selbst hinterfragen. Als Trainer muss man von Spiel zu Spiel nach Leistung aufstellen. Ich habe ihm vor der Saison gesagt, dass es für ihn eine schwierige Saison werden könnte. Und jetzt ist er pausenlos am Beschweren in der Öffentlichkeit. Mir ist lieber, wenn ein Spieler weniger redet und mehr leistet."

Unzufrieden war der Trainer auch mit der Leistung seiner Mannschaft, die durch ein Kopfball-Eigentor von Rubin Okotie verlor: "Vor der Pause haben wir nicht gut gespielt. Wir haben zu wenig Aggressivität, Mut und Leidenschaft gezeigt, wir waren zu langsam. Die erfahrenen Spieler haben das Spiel nicht in die Hand genommen. In der zweiten Spielhälfte haben wir ganz klar dominiert. Erst dann haben wir so gespielt, wie es sein sollte. Leider haben wir die klaren Torchancen nicht genutzt und wieder einen glasklaren Elfmeter nicht bekommen. Wiener Neustadt war defensiv kompakt und hat ohne eine einzige Torchance 1:0 gewonnen."

Der Rückstand der "Blackies" auf die Spitze wuchs auf fünf Punkte an, die Ernüchterung stand vielen Spielern ins Gesicht geschrieben. "Ganz schlechte Leistung", "so darf man nicht auftreten", "total verschlafen", waren die Reaktionen nach dem Spiel.

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