Ob wegen überhöhter Geschwindigkeit oder durch einen Fahrfehler - ein 21-jähriger Villacher kam mit seinem Auto in einer Rechtskurve in Villach-Magdalen zu weit nach links. Auf der Gegenspur war ein junger Klagenfurter unterwegs.
Die beiden Autos krachten gegen 16 Uhr ineinander und der Pkw des 20-jährigen Klagenfurters wurde durch die Wucht des Anpralls in den Straßengraben geschleudert. „Der Klagenfurter erlitt dabei schwere Verletzungen und wurde eingeklemmt“, berichtet die Kärntner Polizei. Ein zufällig privat vorbeikommender Notfallsanitäter sowie ein ebenfalls privat vor Ort befindliches Mitglied der Hauptfeuerwache Villach versorgten bereits den im Pkw eingeschlossen jungen Mann.
„Nach der weiteren Versorgung durch den kurz darauf eingetroffenen Notarzt des Roten Kreuzes wurde die Fahrertüre mittels schwerem hydraulischen Rettungsgerät des Bergefahrzeuges geöffnet und zur Gänze entfernt“, berichtet Oberbrandinspektor Martin Regenfelder, der stellvertretende Kommandant der Hauptfeuerwache Villach. „Der verletzte Mann wurde in weiterer Folge mittels sogenannten Spineboard aus dem Fahrgastraum gerettet und durch den Arbeiter Samariter Bund mit Verletzungen unbestimmten Grades ins LKH Villach eingeliefert.“
Der junge Villacher wurde bei dem schweren Unfall nur leicht verletzt, musste aber auch ins LKH Villach gebracht werden. Dort wurde bei beiden ein Alkotest durchgeführt, der jedoch negativ ausfiel. Wegen des Unfalls standen mehrere Polizeistreifen, ein Notarzt, zwei Rettungswagen und die HFW Villach mit 20 Mann und vier Fahrzeugen im Einsatz. Unterstützt wurden sie von der FF Vassach und der FF St. Magadalen.
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