Zur Unterstützung einer Kinderschutzorganisation – wer würde da nicht ins Geldbörsel greifen? Und das wusste auch ein 52-jähriger Arbeitsloser aus Wien: Seit mindestens sechs Monaten soll der gebürtige Kremser in der Bundeshauptstadt mit einem gefälschten Ausweis eine Firma nach der anderen abgeklappert und Spenden gesammelt haben. Zwischen fünf und 40 Euro ließen die Unternehmen jeweils für den "Kinderschutz" springen.
Nicht einmal Verdächtiger kennt Anzahl seiner Coups
Doch nun flog Franz P. auf: Ein Opfer hatte den Braten gerochen und die Polizei alarmiert. Der Verdächtige hatte sogar eine "Spenderliste" eingesteckt: 81 Opfer allein in den vergangenen zwei Wochen. "Gewinn": rund 2.000 Euro. Wie oft der Geständige tatsächlich zugeschlagen hat, konnte er selbst nicht mehr genau sagen. Aber er schätzt, an die 500 Mal...
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