Auch diese Saison durfte die „Krone“ wieder in den „weststeirischen Alpen“ gastieren. Denkbar dünn war neben der Luft aber auch der Vorsprung, den die Hausherren mit ins Topspiel der steirischen 1. Klasse West nahmen. Ein „Taktikfuchs“ musste also her. Und der kam!
„Daniel ist seit Beginn der Saison bei uns. Wir haben schon jahrelang Testspiele gegen seine Mannschaften gespielt - und er hat uns dabei immer paniert“, schmunzelt Edelschrott-Obmann Werner Pressler über seinen neuen Trainer Daniel Münzer, der sich durch Leistung selbst für den Job empfahl.
Verlassen konnten sich die Hausherren aber auch auf ihren „Goleador“: Noch in Halbzeit eins schnürte Kevin Gussmagg seinen Doppelpack - endlich wieder. „Ich hab’ schon gedacht, meine Zeit wär vorbei“, lachte der 25-jährige, dessen Stern letzte Saison so richtig aufging: „Damals war es die Formation. Ich habe jedes Spiel den gleichen Pass gekriegt und nur den Fuß hinhalten müssen.“
Heuer als Solo-Spitze müsse er zwar „viel mehr koffern“, die mittlerweile sechs Saisontore dürften ihm das aber auch wert sein. Nur St. Stefan-Bomber Bretterklieber ist mit neun Treffern besser unterwegs.
Spielender Obmann
Für Ligist blieb, wie im letzten Jahr, nichts Zählbares über. Der Kampfgeist ist aber ungebrochen. „Ich war in der Aufstellung der Einzige mit einem 19er im Geburtsjahr, da darf so etwas passieren“ erklärt Obmann Dominic Scheiber, der selbst für Einser- und Zweiermannschaft aufläuft. „Wir rotieren ständig zwischen beiden Mannschaften, sind sehr jung, und die Trainerteams arbeiten zusammen. Besser geht’s nicht.“
Für ihn selbst dürfte es die letzte Saison in Personalunion sein - mit Rang drei ist aber auch in der noch alles drin.
Dominik Blümel/Kronen Zeitung
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.