Im Fan.at-Spiel der Runde ging es im Derby zwischen Inzing und Zirl für die Truppe von Michael Augustin um den ersten Liga-Sieg gegen Zirl seit dem 4. September 2011. Auch heuer sollte sich daran nichts ändern: Das Spiel endete mit einem 1:1, wobei es auf beiden Seiten zahlreiche Chancen gab.
Wie Inzing-Trainer Michael Augustin nach dem 1:1-Heimremis im Derby gegen den Nachbarn aus Zirl sagte: „Aufgeschoben ist hoffentlich nicht aufgehoben.“ Augustin bezog sich damit auf den letzten Sieg von Inzing über Zirl, der auf den 4. September 2011 datiert ist. „Fast 15 Jahre – das gibt den Spielern einen Push, dass wir diese Serie fortsetzen konnten“, freute sich Zirl-Trainer Faik Kurt. „Es war eine unglaublich spannende Partie, beide hätten gewinnen können“, ergänzte Kurt.
Rund 400 Zuschauer sahen im Enterbachstadion in Inzing drei aberkannte Abseitstore, einen von Inzing-Stürmer Philipp Plattner in der 38. Minute vergebenen Elfmeter und einen erst wieder fit gewordenen Zirl-Torjäger Nico Strobl, der in der letzten Spielminute allein vor Torhüter Fringer auftauchte, die Entscheidung aber letztendlich vergab.
Torjäger ließ Entscheidung liegen
„Nico hat über 600 Tore gemacht, war wieder am richtigen Ort zur richtigen Zeit, aber er traf leider nicht – das passiert den Besten der Welt“, sagte der im Stubaital aufgewachsene Kurt.
„Aufgrund dessen ist das Remis sicherlich verdient“, stimmte Augustin zu.
Der 30-jährige Ex-Profi war beim letzten Sieg von Inzing über Zirl gerade vom Nachwuchs in Telfs in die U16 der Akademie Tirol gewechselt. „Das ist schon eine echt lange Zeit – wenn auch liga-bedingt -, aber das werden wir in der Rückrunde ändern“, sagte Augustin.
Über den Einsatzwillen seiner Truppe will der Volksschullehrer nichts kommen lassen: „Meine Spieler sind alle mit Tatendrang und Elan dabei, und daher werden wir das auch schaffen.“ Bis Inzing aber die nächste Möglichkeit bekommt, gegen Zirl einen Sieg zu erringen, dauert es allerdings noch bis zum Rückspiel am 3. April 2027.
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