Der Großteil des Zuwachses entfiel auf Zuwanderer. Dabei stieg die Zahl der EU-Ausländer stärker an als die Zahl anderer Staatsangehöriger. Insgesamt erhöhte sich die Zahl der ausländischen Staatsbürger um rund 41.800 (plus 4,5 Prozent) auf 969.400 (11,5 Prozent der Gesamtbevölkerung), was bedeutet, dass sich im gleichen Zeitraum die Zahl der Einwohner mit österreichischem Pass um 5.600 veringerte.
Unter den nicht-österreichischen Staatsangehörigen stammten im Jahr 2011 rund 389.300 Personen aus Ländern der Europäischen Union, um 23.000 Personen bzw. 8,3 Prozent mehr als noch im Jahr zuvor.
Wien führt Statistik mit weitem Abstand an
Wien verzeichnet bereits seit einigen Jahren die höchsten Bevölkerungszuwächse aller Bundesländer, vor allem durch internationale Wanderungsgewinne. In der Bundeshauptstadt stieg die Bevölkerungszahl im Jahr 2011 mit 0,9 Prozent mehr als doppelt so stark wie im Durchschnitt Österreichs.
Leicht überdurchschnittliche Einwohnerzuwächse verzeichneten auch die beiden westösterreichischen Bundesländer Tirol (plus 0,6 Prozent) und Vorarlberg (plus 0,5 Prozent), während im Burgenland und in Salzburg die Bevölkerungszunahme dem Bundesdurchschnitt entsprach (plus 0,4 Prozent). Etwas geringer fiel der Anstieg in Nieder- und Oberösterreich (jeweils plus 0,3 Prozent) sowie der Steiermark aus (plus 0,2 Prozent). Kärnten war hingegen - wie bereits 2009 und 2010 - das einzige Bundesland mit einem leichten Bevölkerungsrückgang (minus 0,1 Prozent).
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