Zum Start in die neue Eishockey-Saison verloren die 99ers gegen die Vienna Capitals in Graz trotz 1:0-Führung mit 2:3. Die Arbeitsmoral stimmte, die Chancenverwertung aber noch nicht. Die nächste Chance gibt es schon am Sonntag bei Meister Red Bull Salzburg.
Schau ma mal! 1999 Besucher kamen Freitag in die Grazer Eishalle, wollten sich selbst überzeugen, wie die neue (umgekrempelte) Truppe der 99ers am Eis funktioniert. Dabei lief die Pennerborn-Truppe gegen Wien in Bestbesetzung und mit acht Neuen auf und ging gegen den Hauptstadtklub sogar in Führung. Mit Sam Antonitsch traf ein Altbekannter zum 1:0 (5.). Dass dann ausgerechnet 99ers-Rekordspieler Zintis Zusevics (461 Einsätze), der im Sommer von der Mur an die Donau gewechselt war, den Ausgleich erzielte, tat im Grazer Fan-Herz weh
Unnötige Gegentore
Schiechl & Co. präsentierten sich (nach teils gruseligen Ergebnissen in der Vorbereitung) in der Folge aber engagiert, verbessert im Vergleich zur Pre-Season. Wobei einige Akteure durchaus noch Luft nach oben haben. Was sich vor allem beim Toreschießen zeigte, das sich die Grazer gestern noch „aufsparten“. Das sollte sich rächen: Ein Doppelpack von Cheek (28. und 46.) - nach unnötigen Scheibenverlusten - brachte Wien auf Schiene. Schiechls Anschlusstreffer (59.) kam zu spät. „Wir hätten die Chancen verwerten müssen, haben die Gegentore zu leicht bekommen“, schnaufte Antonitsch. „Die Niederlage tut weh, aber wir sind am richtigen Weg.“
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