Ohne Dominic Thiem tritt Österreichs Daviscup-Team ab Freitag im Schwechater Multiversum gegen Portugal an. Die größten Hoffnungen darauf, es zur Qualifikationsrunde für das Finalturnier nächstes Jahr zu schaffen, ruhen auf Sebastian Ofner, aktuell Österreichs Nummer eins.
„Ich hätte mir das nie träumen lassen, dass ich einmal unser Daviscup-Team anführe“, lächelt der Steirer bescheiden. Schließlich war da immer Thiem, und Ofner brachte es bisher nur auf zwei Einsätze. „Gegen Medwedew war ich chancenlos“, erinnert er sich. An das Duell mit Ruusuvori fast gar nicht mehr ... Doch Ofi nimmt die Rolle gerne an: „Ich bin überzeugt, dass wir uns das holen.“
Selbstvertrauen tankte der 27-Jährige bei den US Open mit dem Sieg gegen Portugals Nummer eins Nuno Borges. Obwohl er etwas brauchte, um sich an Hardcourt anzupassen. „Letztes Jahr habe ich aufgrund meiner Verletzung ja kaum auf dem Belag gespielt, heuer auch wenig“, meint er. Daviscup-Kapitän Jürgen Melzer streut ihm Rosen: „Ofi hat für mich alles, was es braucht, um auf Hardcourt erfolgreich zu sein.“
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