Ersatztermine gibt es noch keine, diese zu finden wird aber vor allem im Fall von Salzburg schwierig werden. Solange die "Bullen", die am 16. und 23. Februar in der ersten K.-o.-Runde der Europa League auf Metalist Charkiw treffen, international vertreten sind, gibt es keinen freien Termin. Einen passenden Tag für die andere Partie zu finden, ist deutlich leichter. "Es gibt sehr viele Ersatztermine für Einzelspiele. An Champions-League-Spieltagen könnten etwa einzelne Spiele nachgeholt werden, es darf sich nur nicht mit der Zeit überlappen", sagte Liga-Vorstand Georg Pangl.
Innsbruck-Coach Kogler: "Macht keinen Sinn"
Besonders bitter ist die Absage für die Salzburger, die damit vor dem Duell mit den Ukrainern kein Pflichtspiel in den Beinen haben werden. Coach Ricardo Moniz hatte betont, dass seine Truppe das Spiel unbedingt brauche, und auch die Innsbrucker wären gerne am Wochenende ins Frühjahr gestartet. "Aber es macht keinen Sinn, wenn es eine Gesundheitsgefährdung für die Spieler gibt", meinte Chefcoach Walter Kogler. Aufgrund der Witterungsverhältnisse seien die vergangenen zehn Tage jedenfalls problematisch gewesen. Zum Duell der beiden Kontrahenten kommt es trotzdem, da sie sich auf ein Testspiel in Salzburg am Samstag (14.30 Uhr) geeinigt haben.
Kühbauer: "Bei uns ist nur ein Skating-Schritt zu machen"
Alles andere als überraschend kam die Absage der Admira-Partie: Schon am Montag hatte aufgrund des "durchgefrorenen und unebenen" Bodens viel gegen eine Durchführung gesprochen. Für Admiras Dietmar Kühbauer war es die absolut richtige Entscheidung: "Bei uns ist momentan nur ein Skating-Schritt zu machen", er hätte einen Einsatz seiner Kicker nicht verantworten wollen. Kapfenberg startet damit verspätet in den Kampf um den Klassenerhalt. "Wenn es eisig ist, macht es keinen Sinn, ein Spiel auszutragen. Und wie ich gehört habe, soll der Platz der Admira ja in einem katastrophalen Zustand sein", so KSV-Trainer Thomas von Heesen.
Von Heesen: "Mir egal, ob jetzt gestartet wird oder nicht"
Nun besteht allerdings die Möglichkeit, dass sich der Abstand auf den Tabellenneunten SV Mattersburg noch vor dem ersten KSV-Spiel schon auf acht oder zehn Punkte vergrößert. "Es ist mir egal, ob jetzt gestartet wird oder nicht. Es kann auch sein, dass Mattersburg keine Punkte macht", hoffte Von Heesen auf Schützenhilfe von Meister Sturm. Für seine Truppe sei es jedenfalls wichtig, in den ersten Spielen zu punkten: "Wir wissen, dass das Brett dick ist, das zu bohren ist, aber wir gehen es an." In der Obersteiermark, wo am 18. Februar das Heimspiel gegen Wiener Neustadt stattfinden soll, schaut es momentan übrigens auch "ganz schlecht" aus.
Wiener Neustadt vs. Rapid findet statt
Im Gegensatz zur Südstadt wurde der Platz in Wiener Neustadt von Schiedsrichter-Manager Fritz Stuchlik für bespielbar erklärt. Der Rasen sei komplett schneefrei und die Oberfläche des Bodens nicht gefroren. "Dem Platz geht es gut", sagte Wiener-Neustadt-Trainer Peter Stöger. Um das Feld zu schonen, werde allerdings nicht täglich darauf trainiert. Für Peter Schöttel ist vor allem eines wichtig. "Es darf nie gefährlich für die Spieler sein", betonte der Rapid-Trainer, dessen Elf erst am Mittwoch vom Trainingslager in Portugal zurückgekehrt war.
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