„Gute Nachrichten“

Mit Musik und Gesang gemeinsam Brücken bauen

Ombudsfrau
03.09.2023 06:00

Bei DoReMi in Wien lernt man mehr, als „nur“ ein Instrument zu spielen. Hier werden durch Musik kulturelle und soziale Vorurteile abgebaut und Menschen einander nähergebracht. Das tolle Projekt kann man auch mit einer Patenschaft unterstützen.

Eine soziale Musikschule, in der man für den Unterricht so viel bezahlt, wie man sich leisten kann. Wo Schüler unterschiedlicher Herkunft voneinander lernen können. Und nebenbei auch noch Sprachkenntnisse verbessert und soziale Brücken gebaut werden. Bei DoReMi steht genau das seit 2018 auf dem Programm. „Unsere Musikschule ist anders - auf die beste Art und Weise“, ist Leiter Omar Altayi stolz. „Unsere Vision ist eine Welt, in der jeder Mensch wertgeschätzt wird und sich wertgeschätzt fühlt.“

Musik und Sprache verbindet
„Wir glauben fest daran, dass Musik Menschen verbindet und Vorurteile abbaut.“ Deshalb findet bei DoReMi der Unterricht eben paarweise statt. Die Schüler musizieren gemeinsam und lernen sich so auf eine besondere Weise kennen. Der Paarunterricht soll Berührungsängste abbauen und gegenseitiges Verständnis ermöglichen. Da auf Deutsch gelehrt wird, bietet das eine schöne Möglichkeit, nebenbei die Sprache spielerisch zu erlernen und in der Praxis anzuwenden. „Der Musikunterricht ist für mich neben dem Sprachkurs die einzige Gelegenheit, um wirklich Deutsch zu sprechen und Zeit mit Österreichern zu verbringen“, erzählt eine Schülerin.

Neben klassischen Fächern wie Klavier, Geige, Saxofon, Blockflöte etc. wird unter anderem auch Unterricht für Oud, Saz und orientalische Percussion angeboten. Auch einen Chor gibt. Bei ChoReMi singen Menschen aus aller Welt gemeinsam Lieder in verschiedenen Sprachen. Wer mitsingen will, kann sich übrigens noch bis 25. September anmelden.

Für alle leistbar
Das Zahl-so-viel-du-kannst-Konzept hat im letzten Semester 180 Schüler erreicht, darunter viele aus einkommensschwachen Familien, die sich damit den Traum vom Erlernen eines Instruments erfüllen konnten. Darüber hinaus finanziert sich die Musikschule zu einem großen Teil über Patenschaften. Mit 170 Euro kann man einem Schüler den Unterricht für ein Semester ermöglichen. „Die Musikpaten, die einer einkommensschwachen Person den Musikunterricht ermöglichen, sind essenziell für das Bestehen unserer Musikschule. Mein inniger Dank gilt allen, die an unser Konzept glauben und uns finanziell unter die Arme greifen“, betont Altayi.

Bei DoReMi ist jeder willkommen. Denn - es ist nie zu spät, ein Musikinstrument zu erlernen! Anmeldungen für den Musikunterricht sind für das Sommersemester ab Jänner möglich. Informationen dazu und zu einer Patenschaft finden Sie hier.

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