Junuzovic, der aus Jugendtagen ein freundschaftliches Verhältnis zu Sebastian Prödl (derzeit wegen eines Nasenbein- und Kieferbruchs out) und ein gutes zum zweiten "Werder-Ösi", Marko Arnautovic, pflegt, ist nach Francois Affolter (Young Boys Bern) der zweite Bremer Neuzugang in diesem Winter. Weitere Transfers bis zum Ende der Wechselfrist am Dienstag wollte Werder-Chef Klaus Allofs nicht ausschließen. Verlassen haben den aktuellen Tabellenfünften Sandro Wagner (Kaiserslautern ausgeliehen) und Andreas Wolf (AS Monaco).
Schaaf: "Viel Zeit hat er nicht"
Der 16-malige Nationalspieler Junuzovic soll das Offensivspiel der Bremer beleben und konkurriert mit dem Sommer-Zugang Mehmet Ekici um die zentrale Mittelfeldposition. Der ehemalige Nürnberger zeigte in dieser Saison bisher nur durchwachsene Leistungen. "Viel Zeit hat Zlatko nicht", stellte Coach Schaaf Junuzovic die Rute ins Fenster, versicherte aber gleichzeitig: "Er bekommt bei uns alle Freiheiten."
Für Geschäftsführer Klaus Allofs ist der Österreicher kreativ, gut als Vorbereiter und auch torgefährlich. Obendrein sollte Junuzovic auch charakterlich zu Werder passen.
Erster Auftritt schon am Sonntag?
Der Offensivspieler könnte angesichts der Bremer Personalmisere am kommenden Sonntag im Bundesliga-Auswärtstreffen mit dem SC Freiburg gleich in der Anfangself stehen.
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