Österreichs Erfolgsserie bei der U20-EM der Leichtathleten in Jerusalem wird fortgesetzt! Nach Gold durch Hürdensprinter Enzo Diessl und Bronze durch Siebenkämpferin Sophie Kreiner am Vortag gewann Kevin Kamenschak am Mittwoch Silber über 1500 m. Der Linzer musste sich in 3:59,73 nur dem Holländer Nils Laros (3:56,78) geschlagen geben. Den Tschechen Ondrej Gajdos (4:00,98) verwies Kamenschak souverän auf den dritten Platz.
Kevin Kamenschak zählt seit Jahren zu den hoffnungsvollsten Talenten der österreichischen Leichtathletik. 2021 hatte er bei der U20-EM in Tallinn über 1500 m schon den siebenten Platz belegt. Im Vorjahr lief er bei der U20-WM in Cali auf den achten Platz. Jetzt konnte er in Jerusalem über Silber jubeln: „Nach Bronze von Sophie und Gold von Enzo war es heute Silber für mich. Richtig geil. Danke an jeden, der sich den Livestream angeschaut hat und mir die Daumen gedrückt hat. Vize-Europameister, geil!“
Erst viermal Gold
Durch den kompletten Medaillensatz zählen diese Titelkämpfe natürlich zu den erfolgreichsten Nachwuchsmeisterschaften für die rot-weiß-rote Leichtathletik. Zweimal Gold hatte Österreich bei der U20-EM 1997 in Ljubljana durch Linda Horvath (Hochsprung 1,92 m) und Günther Weildinger (3000 m Hindernis in 8:41,54) gewonnen. Einen dritten Titel hatte Lukas Weißhaidinger (Diskus 63,83 m) in Tallinn 2011 beigesteuert. Enzo Diessl, dem eine große internationale Karriere bevorsteht, holte in Jerusalem in der 53-jährigen Geschichte dieser Junioren-Europameisterschaften das erste vierte Gold für Österreich.
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