Brücken beschädigt

Ukraine nimmt Krim-Versorgungsrouten ins Visier

Ausland
06.08.2023 23:08

Den ukrainischen Streitkräften gelang es am Sonntag, zwei wichtige Brücken zwischen der Krim und dem ukrainischen Festland, mit Raketen zu treffen und zu beschädigen. Eine der beiden Verbindungsstraßen ist die Tschonhar-Brücke, die bereits mehrmals angegriffen worden ist. Auf Bildern in den sozialen Medien war ein großes Loch in der Fahrbahn der Autobrücke zu sehen.

Auch etwas weiter nordöstlich bei Henitschesk sei eine Brücke mit mehreren Raketen beschossen und auch eine nahe gelegene Gasleitung beschädigt worden, der Besatzungschef des Gebiets Cherson, Wladimir Saldo, auf Telegram. Ein Mensch sei verletzt worden. Dem Vernehmen nach sind wegen der beschädigten Gasleitung Zehntausende Haushalte von der Energieversorgung abgeschnitten. Unabhängig zu überprüfen waren die Angaben allerdings nicht.

Die Tschonhar-Brücke ist eine wichtige Nachschubroute für die russische Armee, die seit mehr als 17 Monaten einen Angriffskrieg gegen die Ukraine führt. Sie wurde in diesem Sommer bereits mehrfach von den Ukrainern im Zuge ihrer Gegenoffensive angegriffen. Kiew will alle von Russland besetzten Teile seines Staatsgebiets befreien - und dazu zählt auch die bereits 2014 völkerrechtswidrig von Moskau einverleibte Krim.

Russische Angriffe mit Raketen und Drohnen
Die Ukraine ist von Russland in der Nacht auf Sonntag erneut mit Raketen und Drohnen überzogen worden. Auch zivile Ziele wurden dabei ins Visier genommen: In Kupjansk im Gebiet Charkiw im Osten der Ukraine sei ein Zentrum für Bluttransfusionen bombardiert worden, teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Samstagabend in sozialen Medien mit. Es gebe Berichte über Tote und Verletzte. Rettungskräfte löschten das Feuer.

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