Topsecret ist jener Plan, den Daniel Fellner (SPÖ) und Martin Gruber (ÖVP) am Mittwoch ausgeheckt haben – einmal mehr geht es um die anstehenden Termine rund um den Kärntner Landeshauptmann-Wechsel. Am Donnerstagvormittag wollen sie damit an die Öffentlichkeit gehen.
Äußerst wortkarg gaben sich sowohl SPÖ als auch ÖVP am Mittwoch – kaum etwas gelangte aus jenem Besprechungsraum nach außen, in dem sich Landeshauptmann-Stellvertreter VP-Chef Martin Gruber und Landeshauptmann in spe, SP-Chef Daniel Fellner, für ein „klärendes Gespräch“ getroffen haben. Das Meeting selbst fand im engsten Kreis statt, nur fünf Personen waren anwesend: Fellner kam mit seinem Büroleiter Martin Hafner, Gruber nahm VP-Klubchef Markus Malle und Pressesprecherin Barbara Wedenigg mit.
Nachdem in den vergangenen Tagen viel über den Termin des LH-Wechsels spekuliert wurde – geplant war ja der Gründonnerstag, 2. April – und sich die Parteien mehr oder weniger freundliche Nachrichten über Medien ausrichteten – es fielen Sager wie „politischer Kindergarten“ –, gab man sich diesmal betont zugeknöpft und geschlossen.
So viel wissen wir: „Das Gespräch hat stattgefunden und es ist gut verlaufen. Nachdem es am Wochenende zu Irritationen gekommen ist, wurden jetzt alle offenen Fragen geklärt. Das Gesprächsklima war gut.“
Am Donnerstag ab 11 Uhr wollen Fellner und Gruber über die weiteren Schritte informieren – gemeinsam mit LH Peter Kaiser.
Besondere Auszeichnung für Kaiser
Letzterer erfuhr, während sich seine Regierungskollegen in Klagenfurt zusammenrauften, eine besondere Ehre in Wien: Bundespräsident Alexander Van der Bellen verlieh ihm für „sein langjähriges Wirken“ das Große Goldene Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um die Republik Österreich.
„Diese hohe Ehrung erfüllt mich mit großer Demut. Sie gilt nicht nur mir, sondern all jenen, die gemeinsam mit mir für unser Bundesland und unsere Republik gearbeitet haben“, bedankte sich Kaiser. Aus dem Büro Kaiser heißt es: „Die Verleihung unterstreicht die überregionale und bundesweite Bedeutung von Kaisers Wirken und setzt zugleich ein Zeichen der Anerkennung für 13 Jahre an der Spitze des Landes Kärnten.“
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