Probleme bei Olympia

ÖSV-Athlet legt nach: „Hat mich maßlos geärgert!“

Olympia
26.02.2026 07:38
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Mit drei Olympia-Medaillen im Gepäck konnte Johannes Lamparter aus Italien abreisen – und doch war am Ende auch Frust im Gepäck. Dabei geht es dem Kombinierer nicht um den sportlichen Aspekt, sondern darum, dass es ihm nicht erlaubt war, seine zweite Silbermedaille direkt mit seiner Familie zu feiern. Jetzt hat er in der Causa noch einmal nachgelegt. 

„Mich hat man nach meiner zweiten Silbermedaille nicht zu meiner Familie gelassen. Das hat mich maßlos geärgert, weil sie genauso zuständig für die Medaille sind“, sitzt der Stachel bei Lamparter weiter tief, wie er in der ServusTV-Sendung „Sport und Talk aus dem Hangar-7“ verraten hat. 

Ein schwacher Trost
Die FIS-Zuständigen in Tesero hatten den Kombinierer nach dem Wettbewerb nicht zur Tribüne durchgelassen. Auch für die anderen Athleten blieb der Aufgang zu den Tribünen mit den Liebsten verschlossen. Dabei wollte Lamparter diesen Moment nutzen, um seine Dankbarkeit auszudrücken, wie er betont: „Dann einfach nicht hingehen zu dürfen, um sich zu umarmen und einfach Danke sagen zu dürfen, tut weh.“

Rauschender Empfang mit drei Olympia-Medaillen um den Hals!
Rauschender Empfang mit drei Olympia-Medaillen um den Hals!(Bild: GEPA)

Dass er schließlich nach der Zeremonie und den Folgeterminen doch noch zu seiner Familie hätte gehen dürfen, sei ein schwacher Trost gewesen. „Es ist der emotionalste Moment, wenn man die Medaille bekommt. Direkt danach will man zur Familie gehen und nicht eineinhalb Stunden nach dem ganzen Mix von Fotos, Dopingkontrolle und so weiter.“ 

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