Blau-Weiss eröffnet

„Dieses Stadion krönt die Sporthauptstadt“

Um 19.27 Uhr eröffnete der Linzer Stadtchef mit der Arena im Donaupark die neue Heimstätte des FC Blau-Weiß.  Der Landeshauptmann hatte bei der Feier eine Art „Auswärtsspiel“.

„Herzlich willkommen“, strahlte von den Vidiwalls in weißen Buchstaben auf königsblauem Hintergrund gestern um 19 Uhr im Hofmann-Personal-Stadion. Der Stunde null der neuen Heimstätte des FC Blau-Weiß. Die mit einer dreiminütigen Pyro-Show eingeweiht worden ist. Laut, feurig, rauchig!

Damit so, wie der Arbeiterklub als Aufsteiger die Bundesliga erobern will. „Ein Traum ging in Erfüllung“, sagte Erich Haider als Generaldirektor von Sponsor Linz AG und sprach das Zusammenfallen vom Aufstieg mit der Fertigstellung des Stadions an.

„Was ist das für ein Freudentag?“, sprudelte Blau-Weiß-Geschäftsführer Christoph Peschek mit einer sich fast überschlagenen Stimme Richtung der Fans, um sich selbst die Antwort zu geben: „Ist das nicht wunderbar!“ Und weiter. „Mir geht’s großartig!“ „Es ist für die Stadt wirklich ein außergewöhnlicher Tag – Linz ist dank der neuen Infrastruktur wieder eine Sportstadt, und die Krönung ist unser Stadion“, meinte Klaus Luger am Teppich von einem Rasen. Auf dem der Stadtchef als Blau-Weiß-Edelfan natürlich ein Heimspiel hatte. Im Gegensatz zu Landeshauptmann Thomas Stelzer. Der aus seiner großen Sympathie zum LASK ja nie einen Hehl gemacht hatte – und dessen Ansprache deshalb in Blau-Weiß-Schlachtgesängen teils unterging. Schade, schließlich betonte Stelzer auch: „Einen Traum zu haben, ist das eine. Die Kraft, es umzusetzen, das andere. Dem, was Blau-Weiß geschafft hat, gebührt großer Respekt!“

Wie wahr!  Andererseits ist Fußball eben polarisierend sowie emotional – und damit laut, feurig und rauchig.

Wie feurig, zeigte die Stimmung der 2700 Fans, als Klaus Luger um 19.27 Uhr sprach: „Das Stadion ist offiziell eröffnet!“ Ehe er Peschek symbolisch den Schlüssel für die neue Blau-Weiß-Heimstätte überreichte. Da regnete es über dem Donaupark immer stärker. Oder waren es nur die Freudentränen des 2007 verstorbenen Voest-Meistermachers Helmut Senekowitsch? Seine 74er-Helden um Kapitän Ferdinand Milanovich applaudierten dem Klub, der Stadt und vor allem diesem Stadion.

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